1. Bundesliga, 21. und 22. Spt.
am 07. und 08.03.2026 in Berlin-Hämmerlingstraße und Eberswalde
SVL Seedorf 1919:
Das Saisonfinale des SVL Seedorf
am 21. und 22. Spieltag der 1. Bundesliga bei der SG Union Oberschöneweide und
der SG Eberswalde endete für die prignitzer Vorzeigekegler mit dem
Klassenerhalt. Trotz der beiden deutlichen Niederlagen retteten sich die SVLer
bei dreifacher Punktgleichheit dank der mehr erzielten Mannschaftswertungspunkte
(MWP) auf Rang 9, den ersten Nichtabstiegsplatz.

Die Sportfreunde des SVL Seedorf 1919 feierten den Klassenerhalt in der
1. Bundesliga
v.l.: Leonard Lucht, Rainer Pagels, Mathias Metzdorf,
Jörg Vogelmann,
Norbert Witzel, Eckhard Johnke, Steffen Gottschalk, Frank
Wilke,
Jürgen Reimann, Daniel Dei, Kurt Wilke
Während der SVL sein Punktekonto von 26 Zählern nicht aufbessern konnte, zog die SG Pinneberg mit zwei Heimsiegen gleich. Die 808 MWP der Randhamburger reichten aber nicht, um an Seedorfs 822 vorbeizuziehen und damit nur zu Platz 10 sowie dem Verpassen des Klassenerhalts. Mit den SF Husum und der SG Sportkegler Kiel II wollten noch zwei weitere Teams am letzten Wochenende die Prignitzer auf einen Abstiegsplatz verdrängen, trafen dabei aber auch aufeinander und trennten sich zudem noch Unentschieden, wobei Kiel II auch den Zusatzpunkt gewann. Mit einen weiteren Punktgewinn am nächsten Tag in Oldenburg schoben sich die Kieler mit insgesamt 27 Punkten noch auf Platz 8. Die Husumer mussten zeitgleich gegen die erste Vertretung Kiels einmal mehr den Zusatzpunkt abgeben und blieben wie Seedorf und Pinneberg bei 26 Punkten stehen. Mit 734 MWP hatten die Nordfriesen die schwächste Ausbeute und müssen als Tabellenelfter den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Der Spandauer SV beendete die Saison mit 9 Punkten als Schlusslicht und stand bereits vorab als Absteiger fest.

SG Eberswalde (grün) und SVL Seedorf 1919 (blau)
Nach
Spielende freuten sich beide Teams über den Klassenerhalt
Am anderen Ende der Tabelle feierte der SV 90 Fehrbellin mit den ehemaligen Seedorfern Dirk Sperling und Dietmar Stoof den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Nach 2010 können die Ruppiner den Pokal damit zum zweiten mal in den Himmel stemmen. In der Zwischenzweit hatten die 90er mehrmals schon eine Hand am Pott und mussten jeweils doch noch den Siegern gratulieren. Nun der erlösende Sieg.
Der Titelverteidiger der letzten beiden Spielzeiten SG Union Oberschöneweide hatte um einem Zähler das Nachsehen und gewann die Silbermedaille. Bronze ging an die SG Sportkegler Kiel I.
Ergebnisse:
